Deutscher Alpenverein Sektion Mainz

Nach Murenabgängen sind mehrere Wege im Pitztal, Kaunertal und Ötztal gesperrt. Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise auf unserer Startseite!

Ausschnitt aus der Alpenvereinskarte
Ausschnitt aus der Alpenvereinskarte Nr. 30/5
(zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken)
 

Kurzbeschreibung / Charakteristik

Der Mainzer Höhenweg ist ein Teil des Verbindungsweges zwischen der Rüsselsheimer Hütte (vorm. Neue Chemnitzer Hütte), 2323 m, zur Braunschweiger Hütte, 2759 m. Er wird - wegen des schöneren Blickes auf den Weißkamm - meist von der Rüsselsheimer Hütte aus begangen. Von dieser bietet sich auch eine Besteigung der Hohen Geige (3395 m) an.

 

Der eigentliche, von der Sektion Mainz betreute Mainzer Höhenweg (Weg 911) verläuft auf dem Geigenkamm zwischen dem Pitztal und dem Ötztal in Tirol. Er beginnt am Weißmaurachjoch (2959 m) und folgt dem Gratverlauf in südlicher Richtung bis zum Pitztaler Jöchl (2996 m). Etwa auf der Hälfte der Strecke, auf dem 3247 m hohen Wassertalkogel befindet sich das Rheinland-Pfalz-Biwak, das im Notfall Obdach gewähren kann. Kurz vor dem weithin sichtbaren orangefarbenen Biwak gibt es einen Notabstieg nach Mandarfen (Markierungen nur von oben her zu sehen). Zwischen nördlichem und südlichem Polles-Joch zweigt der Weg 911 südwestlich ab auf den Weg 911a (Franz Auer-Steig). Er führt zunächst ein Stück hinab in Richtung Silbergrube und quert diese dann im oberen Teil zur Umgehung des Pitztaler Jöchls.  

 

Der Mainzer Höhenweg ist ein hochalpiner Steig. Die Bezeichnung "Weg" ist irreführend. Er führt über fünf Dreitausender sowie drei Gletscher und verlangt absolute Trittsicherheit im Schrofengelände, Beherrschung des II. Klettergrades im Fels und einen guten Orientierungssinn. Nicht zu unterschätzen ist die Länge der Tour: Bei guten Verhältnissen ist für die Strecke von der Rüsselsheimer Hütte zur Braunschweiger Hütte eine Gehzeit von mindestens 10 Std. erforderlich, die sich leicht auf bis zu 12 Std. und mehr ausdehnen können. Diese Tour darf nur von erfahrenen Tourengängern und nur bei absolut sicherem Wetter unternommen werden! Informationen bzgl. Begehbarkeit  und Wetter sind vor Ort bei den Hüttenwirten der Rüsselsheimer Hütte  (0043/5413/20300), sowie der Braunschweiger Hütte (0043/664/5353722) zu erfragen. Steigeisen und/oder Eispickel sind je nach Stand der Ausaperung erforderlich und sollten daher stets mitgenommen werden.

 

Für den Könner ist der Mainzer Höhenweg ein einmaliges Erlebnis. Er bietet interessante, leichte Kletterpassagen, kurze Gletscherbegehungen und eine einmalige Sicht auf die Wildspitze, die Ötztaler und die Stubaier Alpen sowie den Kaunergrat mit dessen höchster Erhebung, der Watzespitze, an deren Ostseite sich die Kaunergrathütte der Sektion Mainz befindet.

 

Kompakt-Info

Rheinland-Pfalz-Biwak
Rheinland-Pfalz-Biwak

Die wichtigsten Informationen der Sektion zum Mainzer Höhenweg und zum Rheinland-Pfalz-Biwak finden Sie hier zum Ausdrucken.

 

info_mainzer_hoehenweg.pdf

Bitte unbedingt obige Kurzbeschreibung beachten !

1.3 M

info_biwak.pdf

178 K

Karte - Literatur - Kontakte

Führer:

Walter Klier: Alpenvereinskarte Nr. 30/5, Oetztaler Alpen Geigenkamm, Maßstab 1:25.000, Auflage 2006

Ötztaler Alpen. Für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer (14. Auflage 2006)(Alpenvereinsführer), Bergverlag Rother, ISBN: 3-7633-1123-8

 

Kontakte:

Deutscher Alpenverein Sektion Mainz e.V.

Turmstr. 85

D-55120 Mainz-Mombach

Tel. 00 49 - (0)6131 - 68 88 29

Fax 00 49 - (0)6131 - 62 58 90

E-Mail

 

Bitte informieren Sie Nicole Scheuring (Referentin Wege Pitztal) über eventuelle Schäden am Biwak und am Mainzer Höhenweg. Auch für weitere Anregungen sind wir dankbar.

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Lage - Anreise - Zustiege

Talorte im Pitztal

Die Talorte des Mainzer Höhenwegs im Pitztal sind das Bergsteigerdorf Plangeroß (1.617 m) für den Aufstieg zur Rüsselsheimer Hütte, Mandarfen (1.675 m) als Endpunkt des Notabstiegs vom Rheinland-Pfalz-Biwak bzw. Mittelberg für den Aufstieg zur Braunschweiger Hütte. Sie gehören zur Gemeinde St. Leonhard im Pitztal, der flächenmäßig größten Pitztaler Gemeinde.

Quartiere für Talübernachtungen im Pitztal sowie Informationen über das Pitztal können vom Tourismusverband Pitztal erfragt/abgerufen werden:

  • Büros in Arzl, Wenns, Mandarfen (im Gebäude der Riffelsee-Seilbahn)
  • Internet
  • E-Mail
  • Telefon: 0043 - (0)5414 - 86 999

Anreise mit Auto, Bahn und Bus

Auto:

Über den Fernpass oder die Inntal-Autobahn A 12 gelangt man nach Imst und folgt ab hier dem Schild "Pitztal" über eine gut ausgebaute Straße in das Innere Pitztal nach Plangeroß oder Mittelberg (ab Imst ca. 30 bis 35 km).

Bahn und Bus:

Der nächste Bahnhof ist Imst. Ab Bahnstation Imst verkehren stündlich bzw. zweistündlich Postbusse in das Innere Pitztal. Den aktuellen Fahrplan Bahn/Bus finden Sie beim Verkehrsverbund Tirol - VVT und für die Postbusse.

Zustiege zum Mainzer Höhenweg:

  • Vom Pitztal (Parkplatz vor Plangeroß) zur Rüsselsheimer Hütte, 2 Stunden. Von hier durch das Weißmaurachkar zum Weißmaurachjoch nochmals 2 Stunden.
  • Vom Pitztal (Parkplatz/Bushaltestelle Mittelberg) zur Braunschweiger Hütte, 2½ Stunden.

Tourenvorschläge:

Tourenvorschläge wie z.B. die "Große Pitztal-Runde" finden Sie auf den Seiten der Mainzer Kaunergrathütte.

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Fotogalerie

Geigenkamm mit Neuschnee
Geigenkamm mit Neuschnee
 
Einmündung des Franz-Auer-Steigs
Einmündung des Franz-Auer-Steigs
Blick zum Riffelsee und Kaunergrat
Blick zum Riffelsee und Kaunergrat
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Linker Fernkogel und Wildspitze
Linker Fernkogel und Wildspitze
Rast am Pollesjoch
Rast am Pollesjoch
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Rheinland-Pfalz-Biwak
Rheinland-Pfalz-Biwak
Wildspitze
Wildspitze
3 ? Steinmännchen
3 ? Steinmännchen
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
Auf dem Mainzer Höhenweg
 

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