The Roof of Afrika – Jenseits vom Kilimanjaro! (4. - 24. Februar 2017)

Ein lang gehegter Wunsch war es den Kilimanjaro zu besteigen, nicht nur meiner, sondern auch der der anderen Teilnehmer der Expedition. Als sich die Möglichkeit ergab, sagten Änni, Frank, Edith, Jan, Gabriel, Halil, Oliver und ich gleich zu. Als Berthold Honka, unser Freund und „Opel-Rentner“ die ersten Planungen der Reise verkündete waren wir guter Dinge, dass das ein echtes Erlebnis werden kann. Der Reisepartner „Extrek Afrika“ vor Ort in Tansania machte auch gleich einen kompetenten Eindruck. Die Vorfreude auf die Abreise stieg nun von Tag zu Tag. Mit Spannung erwarteten wir das Vortreffen, wo wir uns das erste Mal in der kompletten Reisegruppenstärke trafen. Auf Anhieb stimmte die Chemie in der Gruppe. In wechselnder Gruppenstärke trafen wir uns nun fortan an jedem Wochenende um zu trainieren. Wanderungen in der Umgebung zwischen 20 und 30 km standen auf dem Programm. Feldberg, Rheinterrassenweg und Donnersberg wurden unter anderem abgelaufen oder „bestiegen“.

Je näher der Urlaub kam, desto häufiger wurden die Besuche in den Outdoor-Läden in der Umgebung und die Gespräche wurden „gepäcklastiger“. Die Ausrüstung, das Gewicht, ... wie viel und was nimmst Du noch so mit. Allerdings stimmten wir uns auch ab, damit nicht jeder alles mit zum Berg nimmt.

Am Samstag, den 4.2. trafen wir uns dann erwartungsvoll am Frankfurter Flughafen. Von hier ging es dann über Addis Abeba in Äthiopien zum kleinen Flughafen Kilimanjaro in Tansania, den wir nach 15 Stunden Reisezeit müde und bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen erreichten. Diejenigen, die auf der linken Seite des Flugzeuges saßen, hatten das Glück, das Kilimanjaro-Massiv schon kurz vor der Landung von oben zu sehen. Vom Flughafen ging es in ein kleines Hotel in der Nähe von Moshi. Von hier hatten dann alle einen tollen Blick auf den Berg der Träume. Am nächsten Morgen ging es mit dem Kleinbus zu einem Besuch zum Maasai Cultural Village Olpopongi. Unsere ersten Bedenken, dass es etwas zu touristisch ist, sind schnell verflogen und wir haben einen Einblick in das Leben in der Savanne und die Lebensgewohnheiten, auf eine nette Art, in einem Runddorf gewinnen können. Auf dem Weg dorthin sahen wir die ersten freilebenden Giraffen, jetzt waren wir definitiv in Afrika angekommen. Überraschend für uns, wie viele Maasai noch in den ursprünglichen Behausungen im großen Familienverbund wohnen. Man konnte sie im ganzen Urlaub immer wieder an den Straßenrändern sehen. Auch wir schliefen diese Nacht in den Hütten, die aus einem Holzgerüst, welches mit Termitenbauerde, Ruß und Kuhdung beschmiert wird, gebaut werden. Anders als bei uns sind hier die Frauen für den Hausbau zuständig. Kleine Fenster lassen nur fahles Licht in die zwei Innenräume gelangen. Diese können über Nach mit kleinen Sandsäckchen verschlossen werden, um die kalte Nachtluft auszuschließen. Auf einer ursprünglichen Pritsche mit Moskitonetz haben wir gut geschlafen, zuvor ließen wir den Abend am Lagerfeuer in der Mitte des Dorfes, wo im originalen Maasai Dorf eigentlich die Nutztiere, zum Schutz, die Nacht verbringen, ausklingen.

Am nächsten Morgen verließen wir nach einem Frühstück unter freiem Himmel das kleine Dorf endlich in Richtung Berg. Die Landschaft änderte sich mit jedem Höhenmeter, den wir dem Berg näher gekommen sind. Die karg bewachsene Savanne wich bald üppigem Grün und auch erst vereinzelt stehende Bäume wurden immer höher. Erste schwarz-weiße Affen konnten wir in den Bäumen am Straßenrand sehen. Als wir am Londorossi Gate (2100 m) im Nationalpark ankamen, standen wir im dichten Wald, so wie wir ihn aus Mitteleuropa kennen, nur mit teilweise tropischem Pflanzenbewuchs am Boden. Der Schatten der Bäume war wohltuend.

Hier trafen wir dann das erste Mal auf die Gruppe, die uns am Berg begleitete. Koordiniert durch Richard Mollel, unseren Guide und Leiter der Agentur, wurden unter anderem die Zelte, Nahrungsmittel und ein Teil unseres Gepäcks gewogen und verteilt. Alles wurde in wasserdichten Säcken verstaut. Auch unser Koch Anton war dabei, der uns über die nächsten Tage mit allerlei Leckereien überraschte.

Einige Formalitäten mussten noch erledigt werden. Von einigen wurden noch die Höhenmesser geeicht und dann ging es endlich los. Noch schnell das übliche Gruppenfoto und schon waren wir auf einem überraschend gut ausgebauten erdigen Weg, mit langen flachen Stufen. Die Route, die wir nun vor uns hatten, nennt sich die Lemoscho-Route, sie ist einer der längeren. In den Reiseführern und Berichten wird sie aber als eine der schönsten beschrieben. Wir sind gespannt, da uns ja der Vergleich zu den anderen fehlen wird. Ziel heute ist das Mkubwa Camp (2780 m), auch Big Tree Camp genannt, wieso wohl? Es war jetzt im Nachhinein gesehen das Camp, welches uns am wenigsten gefallen hat. Alle Gruppen waren hier recht eng auf einer kleinen Lichtung zusammengepfercht und was noch dazukam, das einzige Camp ohne Aussicht. Am Abend erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung, auch hier sahen wir wieder die Affen, die wir am Vortag gesehen haben, und eine weitere Gattung streifte durch das Lager. Für uns eine spannende Sache, für unsere einheimischen Begleiter alltäglich, wohl wie für uns die Amseln im Garten.

Mittwochs sind wir morgens zum Camp Shira I (3500 m) aufgebrochen. Eine nicht allzu lange Wanderung lag vor uns. Die Vegetation wechselte am Tag mehrmals, die Bäume wurden kleiner und teilweise durch mannshohe Büsche und Sträucher verdrängt. Der moosige Bewuchs auf Ästen und Zweigen zeigte uns, dass es hier häufiger regnen musste, also hier war die Quelle der vielen kleinen Flüsse um den Berg herum. So müssen sich hier die Wolken ausregnen, die sich allmorgendlich aufgebaut haben und den Gipfel oft verschwinden ließen, wenn wir in den letzten Tagen von unten zum Gipfel schauten. Auf halbem Weg erreichten wir die Caldera, welche einen Durchmesser von über 37 km hat. Atemberaubend diese leicht hügelige „Ebene“. Man mag sich nicht vorstellen können, wie das hier vor langer Zeit ausgesehen hat und wie hoch der Berg wohl mal an dieser Stelle gewesen sein muss. Der Blick vom Caldera-Rand über die Ebene endet nun mit dem Blick auf unseren ersehnten Gipfel und seine östlichen Gletscher, die in weiter Ferne strahlend weiß zu sehen waren. Auf dem Weg zum Camp begleitete und eine Art heideartige Vegetation. Dort angekommen standen, wie immer, schon die Zelte, unser Gepäck lag darin, Teewasser war heiß und eine Kleinigkeit zum Schnabulieren stand bereit. Mal war es frisch gemachtes, leider für mich, immer gesalzenes Popcorn, oder geröstete Nüsschen und auch mal Mandeln, toll. Wir bereiteten für die Nacht dann schon die Matratzen und Schlafsäcke vor, da die Nacht in der Höhe des Äquators bekanntermaßen früh und schnell hereinbricht. Eine sternenklare Nacht erwartete uns. Jan und ich verbrachten noch einige Zeit draußen und versuchten uns an nächtlichen Langzeitaufnahmen. Danach freuten wir uns auf den wärmenden Schlafsack.

Der Weg am nächsten Tag führte uns über alte verwitterte Lavafelder über das leere Fischer Camp zum Moir Hut Camp (4140 m). Weiter ging es durch die riesige Caldera zu unseren Zelten. Am Nachmittag machten wir noch eine kleine Wanderung ohne Gepäck in die nahen Anhöhen. Hier trafen wir auch einige aus dem Team, die diese Stelle kannten und wussten, dass es hier Empfang für ihre Mobilfunkgeräte gibt.

Am siebten Tag unserer Reise ging es zum Barranco Camp. (3960 m) Wie jeden Morgen trafen wir uns nach der Morgentoilette im Essenszelt. Das allmorgendliche und nicht so sehr geliebte Porridge gab es auch heute wieder. Mit verschiedenen Beimischungen wie Zucker, Kakao oder Fruchtsaft, versuchte jeder sich das Ganze etwas schmackhafter zu machen, was aber nicht so wirklich gut funktionierte. Der Weg heute führte uns zum Mittagessen auf 4700 m. Hier oben am Lava Tower (4600 m) stand schon unser von weitem leuchtendes oranges Essenszelt. Im gleichnamigen Camp, in dem wir Antons Gekochtes genießen durften. Einige Wolkenfetzen zogen über uns, der blaue Himmel wich zunehmend immer mehr einem bayrischen Himmel. Danach ging es gleich weiter bergab zum Camp. Hier bekamen wir, wie auch jeden Morgen, ein kleines Schüsselchen mit warmem Wasser gereicht, um uns etwas zu erfrischen und den feinen Staub abzuwaschen, der sich überall festsetzte. Senezien, die aussehen wie kleine Palmen, und schneebedeckte Felsen umrandeten unseren neuen Schlafplatz.

Am nächsten Morgen haben wir unter freiem Himmel gefrühstückt, da wir die Zeltplane vom Gestänge gezogen hatten, da der innen tauende Reif auf uns und den Tisch tropfte. Der Weg ging erstmals richtig steil nach oben, die sogenannte Breakfast Wall musste erklommen werden (4250 m). Aus dem Camp konnte man einen Weg in der Wand gar nicht erkennen. Erst als wir näherkamen, konnten wir ein paar bunte Punkte in der Wand erkennen, die wohl etwas vor uns gestartet sind. Der Weg zum Karanga Camp (4035 m) folgte dem kleinen länglichen Karanga-Tal bergab, hierbei folgten wir dem ebenso kleinen und gleichnamigen Fluss. Wieder säumten sich an den Seiten immer mehr Senezien, es sah fast unwirklich aus, da sonst kaum Bewuchs da war. Vom Camp aus hatte man einen schemenhaften Blick runter ins Tal Richtung Moshi. Nach dem Abendessen konnten wir die Beleuchtung der Straßen und Häuser erkennen.

Über Nacht wurde es kalt, Reif und Eis bedeckte die Zelte, so dass wir schon zum Zähneputzen die Daunenjacke anhatten. Je nach Gusto weckte Kaffee oder warmer Tee dann auch beim Letzten die Lebensgeister. Rucksackpacken und Zelt aufräumen und schon waren wir wieder unterwegs. Mondähnliche, steinige Landschaften ohne Bewuchs begleiten uns an diesem Tage zum nächsten Schlafplatz. Lange Wege, wie kleine Ameisenpfade lagen vor uns, mal liefen wir still hintereinander her, mal lauschten wir Erzählungen oder man beteiligte sich an Diskussionen, wie man wollte, es passte immer in unserer Gruppe. Unterstützung und Hilfe gab es immer, wenn man sie brauchte. Bei allen aber machte sich so langsam die Vorfreude auf den Gipfel breit, die „Monotonie“ der letzten Tage sollte nun bald ein Ende haben. Zudem wuchs die Vorfreude auf eine Dusche jeden Tag an. Heute hatte ich das Gefühl, das Oliver etwas aufblühte, die vergangenen Tage fühlte er sich nicht so gut. Mit medikamentöser Unterstützung kämpfte er sich aber tapfer von Tag zu Tag weiter. Hoffnung für den Gipfeltag! Eine kurze Nacht stand uns bevor, abends haben wir schon alles für den frühen Aufstieg vorbereitet. Unsere Zelte standen eng an einen Felsvorsprung gekauert, viel Platz war hier nicht im Barafu Camp (4640 m), um die Zelte zwischen den herumliegenden Lavafelsen zu platzieren.

Endlich war es soweit. Wenn ich mich richtig erinnere, wurden wir um 12.00 Uhr nachts geweckt. Um 1.00 Uhr standen wir alle parat, es war kalt und stürmisch als wir mit eingeschalteten Stirnlampen in die Nacht losliefen. Weit im Dunklen vor uns konnten wir zwei Gruppen ausmachen, die sich schon früher auf den Weg gemacht hatten. Was erwartete uns heute, 1100 m Aufstieg und 3000 m Abstieg, diese Zahlen geisterten wohl nicht nur mir durch den Kopf. Schaffen wir das? In der ersten Stunde mussten einige von uns ihre Klamotten noch etwas optimieren, mal war es zu viel, mal zu wenig. Aber dann passte es bei allen. Der böige Wind trieb immer wieder leichten Sand und Staubpartikel vor sich her, der im faden Licht der Stirnlampen und in den Blitzen der Fotoapparate aufleuchtete. Die Stunden wollten nicht so richtig vergehen, Schritt für Schritt ging es bergauf. Was habe ich den Sonnenaufgang herbeigesehnt. Einige hundert Meter vor dem Stella Point zeigte sich bei Oliver größere Erschöpfung, so dass ein weiterer Aufstieg nicht nur aus seiner Sicht für nicht gutgeheißen wurde. Berthold und unser Guide „Good Luck“ stiegen dann mit Oliver gemeinsam ab. Schade, so gern hätten wir ihnen auch den Gipfel gegönnt. Langsam färbte sich der Himmel im Osten rötlich, endlich! Mit zunehmender Helligkeit wurde auch der Wind etwas weniger und der Stella Point war nicht mehr weit. Die ersten Gletscher waren nun zu sehen, die die wir die letzten Tage immer nur von unten gesehen haben. Die Sonne war schon zu sehen, als wir dort auf 5730 m angekommen sind. Erleichterung machte sich breit, nun war es nicht mehr weit und das schwerste Stück lang hinter uns. Wie ein kleiner „Wochenendspaziergang“ war dann der letzte Teil des Weges auf dem Kraterrand hinauf zum Uhuru Peak auf 5895 m. Ein tolles Gefühl, es schon fast geschafft zu haben, der sich langziehende Weg ließ einem genügend Zeit sich auf den Gipfel richtig zu freuen. In den Gesichtern auf den Bildern am Gipfel zeigen sich die Freude und Erleichterung es geschafft zu haben. Einige Minuten standen wir da, genossen den Augenblick. Unsere Blicke schweiften 360° um den Gipfel, höher geht es in Afrika nun wirklich nicht! Geschafft!

Der Weg nach unten zog sich, wie zu erwarten, in die Länge. Erster Halt war wieder das Barafu Camp, hier mussten wir dann das vorletzte Mal den Schlafsack einpacken und auch den Rest, den wir in der Nacht einfach haben liegen lassen. Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter nach unten. Das Millenium Camp ließen wir links liegen, kurz vorher wurde es jeden Höhenmeter grüner. Weiter nach unten ging es auf einem steinig ausgewaschenen Weg, schwer war es für mich hier die Konzentration aufrecht zu halten, um sich nicht auf den letzten Metern zu vertreten. Mit Gabriel war ich am Ende der Truppe, was für eine Erleichterung nun das letzte Camp zu erreichen, das Mweka Hut Camp (3080 m). Dieses lag schön gelegen in einem Wald mit kleinen Bäumen. Ausgelassene freudige Stimmung um uns herum war die ganze Nacht zu hören. Hier empfingen uns Oliver und Berthold gut gelaunt, die schon ein paar Stunden früher hier wohlbehalten angekommen waren.

Der letzte Tag am Berg, der Abstieg zum Mweka Gate (1630 m). Meine angekündigte Prämie an denjenigen, der mich am heutigen Morgen aus dem Zelt zieht, weil ich dachte ich könne mich nach der Tour nicht mehr bewegen, brauchte ich doch nicht auszuzahlen. Sicherlich merkte ich, dass ich am letzten Tag ein paar Höhenmeter in den Beinen hatte, aber es ging überraschend gut. Schnell verging die Zeit auf dem Weg nach unten. Dort wurden wir vom ganzen Team um Richard empfangen. Wie schon die letzten Tage mit dem Kilimanjaro-Lied, bei dem wir mittlerweile auch mehr als den Refrain mitsingen konnten. Die Gipfelstürmer bekamen dann noch die Urkunde für das Erreichen des Gipfels. Neben dem Lohn bekam die ganze Gruppe von uns noch das wohl verdiente Trinkgeld überreicht. Die Jungs und das Mädel haben uns die ganze Zeit und in allen Lagen unterstützt, motiviert und nicht zu guter Letzt ihr tolles Land näher gebracht. Ein Dank an Euch alle.

Für uns ging es dann, mit dem zweiten Teil der Reise, noch etwas entspannter weiter. Diese haben wir dann als Mitfahrer im Geländewagen absolviert. Alle hatten wir unsere Kameras aufgeladen und griffbereit. Es ging erst mit hochgeklapptem Dach zur besseren Aussicht durch den Tarangire-Nationalpark. Für die meisten von uns die erste Safari. Wir waren alle gespannt, was wir zu sehen bzw. vor die Linse bekommen. Kurz gesagt, es war der Hammer. Besser als erwartet. Die Tiere haben die Geländefahrzeuge mit uns als Insassen komplett ignoriert, somit erlebte man das freie Leben der Tiere in ihrer „normalen“ Umgebung. Ob die großen oder kleinen Tiere, die wir bei unserer Rundtour gesehen haben, alle haben uns es echt leicht gemacht tolle Bilder auf den Chips der Kameras festzuhalten. Dass es noch besser werden könnte, hatten wir uns am Abend beim Abendessen in der Roika Lodge nicht vorstellen können. Am nächsten Morgen ging es zum Ngorongoro-Krater. Der Blick vom Kraterrand war schon atemberaubend. Kurz darauf konnten wir die große Anzahl und Vielzahl der verschiedenen Tiere im 19 km großen Krater bewundern. Zebras, Gnus, Elefanten, Giraffen, Wasserbüffel, Flusspferde, Antilopen, Warzenschweine, Strauße, Affen und viele weitere, die hier neben Löwen und Hyänen dicht an dicht leben. Toll war es die vielen jungen Tiere zu sehen, besonders bleiben uns die sieben kleinen Löwen in Erinnerung, die miteinander und mit den Älteren herumtollten. Elefanten gab es auch viele zu sehen. Witzig anzusehen waren auch hier die „Kleinen“, die erst wenige Wochen alt waren, ihren Rüssel noch nicht unter Kontrolle hatten und diesen wie einen kleinen Fremdkörper im Gesicht umher pendelten.

Der dritte Teil und letzte Teil der Reise führte Edith, Jan, Änni, Frank, Andrea und mich vom Flughafen Arusha dann noch weiter. Es ging noch für ein paar Tage nach Sansibar. Die vorgelagerte Insel ist im Gegensatz zum Festland eher muslimisch geprägt. Berhold, Gabriel, Halil und Oliver haben zuvor schon die Heimreise angetreten, während wir noch durch die Hauptstadt der Insel Stonetown schlenderten, schöne Strände besuchten, schnorchelten und mit Delphinen schwammen. Das Abschlussessen gab es im Restaurant „The Rock“, dieses steht auf einer winzigen, vorgelagerten Insel. Viel zu schnell verging die Zeit. Aber was will man mehr, es waren drei wunderbare Urlaube in einem.

Ich bedanke mich für eine tolle Reise, die mir lange in guter Erinnerung bleiben wird, bei Berthold, Edith, Änni, Frank, Jan, Gabriel, Halil, Oliver und Andrea, die jeder auf seine Art zum Gelingen beigetragen haben.

Gerne wieder.

Björn