Lehren aus dem Umgang des Deutschen Alpenvereins mit Antisemitismus

Dienstag, 29.01.2019, 17:00 Uhr

Der Deutsche Alpenverein (DAV), Sektion Rheinland-Köln, nahm ab Mai 1933 keine jüdischen Mitglieder mehr auf. Unter den Gründungsmitgliedern der Sektion waren noch 14% Jüdinnen und Juden. 1934 folgte die Einführung des „Arierparagraphen“: „Wer Mitglied der Sektion werden will, muß arischer Abstammung sein“. Die Schicksale ihrer jüdischen Mitglieder hat diese Sektion in einer Studie aufgearbeitet. Sie ist die Grundlage ihres demokratischen Engagements für eine aktive Erinnerungskultur.

Der Vorsitzende der Sektion Rheinland-Köln des DAV, Karl-Heinz Kubatschka, und der Autor der Studie, Dr. André Postert, werden Beweggründe und Konsequenzen der Studie vorstellen und diskutieren, welche Erkenntnisse daraus für den Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit gezogen werden können.

Veranstaltungsprogramm (zum Download)

Anmeldung erbeten bis 18.01.2019 bei Bianca Hahn, Tel. 06131 28744-0 oder per E-Mail

Ort:

ZGV, Albert-Schweitzer-Straße 113 – 115, 55128 Mainz

Organisator:
Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau